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	<title>Gezapftes &#187; Werbung</title>
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	<description>Das Wichtigste rund ums Bier</description>
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		<title>Schatz, Bier ist alle…</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 11:42:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vesna</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dieser Werbekampagne ließ Veltins kein Auge trocken. Simone Thomalla, die 2003 erstmals mit Ex-Schalke-Manager Rudi Assauer für Veltins Pilsener vor der Kamera stand, bediente die klassische Rollenverteilung von Mann und Frau nicht ganz. Im Klartext also: Mann sitzt auf der Couch, Frau geht Bier holen, trinkt es aber selbst auf Ex, kommt zurück und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dieser Werbekampagne ließ Veltins kein Auge trocken. Simone Thomalla, die 2003 erstmals mit Ex-Schalke-Manager Rudi Assauer für  Veltins Pilsener vor der Kamera stand, bediente die klassische Rollenverteilung von Mann und Frau nicht ganz. Im Klartext also: Mann sitzt auf der Couch, Frau geht Bier holen, trinkt es aber selbst auf Ex, kommt zurück und verkündet: &#8220;Ist keins mehr da.&#8221; Genauer gesagt, ist für den Mann kein Bier mehr da. Immer häufiger greifen auch Frauen zum &#8220;kühlen Blonden&#8221;. Was früher ganz und gar nicht ladylike war, etabliert sich bald zur Etikette. So sind Frauen mit einem gesunden Appetit auch viel lebenslustiger als Diätvernarrte. Mehr noch, es wirkt sogar sexy und selbstbewusst, wenn Frauen ein helles Weizenbier ordern und nicht nur schüchtern an einem Cocktail nippen. Studien haben sogar ergeben, dass sich Bier positiv auf die weibliche Libido auswirkt. Aber mit dem Bierbauch hat das nichts zu tun, werte Herren.  Laut der Hamburger Uniklinik Eppendorf sammeln sich aber im Bauchfett weibliche Östrogene, die auf Männer zwar lusthemmend wirken, für Frauen jedoch lustfördernde Folgen haben. Nicht zuletzt seit den Fußballmeisterschaften ist bewiesen, dass Frauen auch diese Männerdomäne für sich erobert haben. Für alle Männer da draußen: Kopf hoch, wenigstens müsst ihr euch nicht mehr anhören, wieviel Kalorien so ein Helles hat? Prost!</p>
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		<title>Bier als Markt-Reformer</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 10:20:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redakteur</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bier ist ein traditionelles Getränk. Wir trinkes es seit Jahrhunderten. In dieser Zeit hat sich an den Zutaten und in der Herstellungsweise nicht viel geändert. Es ist das Lieblingsgetränk vieler Nationen und augenscheinlich weniger im Diskutiert als Wein. Augenscheinlich. In Wirklichkeit ist Bier stets ein Reformer am Markt gewesen. Wegweisend war im Jahr 1516 die Einführung des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bier ist ein traditionelles Getränk. Wir trinkes es seit Jahrhunderten. In dieser Zeit hat sich an den Zutaten und in der Herstellungsweise nicht viel geändert. Es ist das Lieblingsgetränk vieler Nationen und augenscheinlich weniger im Diskutiert als Wein. Augenscheinlich.</p>
<p>In Wirklichkeit ist Bier stets ein Reformer am Markt gewesen. Wegweisend war im Jahr 1516 die Einführung des<span> </span><a href="http://gezapftes.de/das-reinheitsgebot/">Reinheitsgebotes</a>. Das Reinheitsgebot war das erste Lebensmittelgesetz überhaupt. Hier wurde festgeschrieben, dass nur Gerste, Hopfen und reines Wasser zur Herstellung von Bier verwendet werden dürfen.<span id="more-6"></span></p>
<h3 style="font-size: 1.17em;">Bier und Werbung</h3>
<p>Später hat sich Bier als Marktreformer in der Werbewirtschaft etabliert. Beck&#8217;s Bier war mit der Sail-Away-Kamagne einer der ersten, die Bier nicht nur als Getränk, sondern als Lebensgefühl vermarkteten. Die Hamburger der Astra-Brauerei waren die ersten, die mit ihrer &#8220;Was dagegen&#8221; Kampagne erfolgreich ein Anti-Premium-Marketing etablierten. Mittlerweile werben fast alle Biere mit Natur, Landschaften, Kultur oder Emotionen. Diese Entwicklung trägt nicht zuletzt der gesteigerten gesundheitlichen Aufklärung Rechnung. In Zeiten von Schlankheitswahn,  Generation Jogging, Nordic Walking, Fitnessstudio etc. ist es schwer, ein Produkt zu vermarkten das Nervengift und zu viele Kalorien enthält.</p>
<p>Die Bierhersteller vermarkten statt dessen Produkte, die helfen abzuschalten, deren Inhaltsstoffe Jahrmillionen von der Natur umschmeichelt wurden und die Gruppen zusammen bringen. Bier verkauft sich, als genau das, wonach sich die Menschen sehnen. Ein Pause im rasanten Alltag, ein wenig Gesellschaft in Zeiten in denen jeder für sich allein kämpft.  Unterstützt werden die Image-Kampagnen durch neue Biermischgetränke, die weniger oder gar keinen Alkohol haben, milder sind und moderner gestaltet sind.</p>
<h3 style="font-size: 1.17em;">Phänomen Beck&#8217;s</h3>
<p>Die Bremer Beck&#8217;s Brauerei ist deil der belgischen Interbrew-Gruppe und einer der größten deutschen Bierhersteller. Schon früh orientierte  sich das Marketing am jeweiligen Zeitgeist. Der 1955 veröffentlichte Slogan &#8220;Beck&#8217;s Bier löscht Männerdurst&#8221; wurde im Rahmen der Emanzipation 1975 zu &#8220;Beck&#8217;s löscht Kenner-Durst&#8221; angepasst. Obwohl Beck&#8217;s schon länger  exportierte, fand erst 1990 mit dem Slogan &#8220;Spitzen-Pilsener von Welt“ der Haus-Claim internationale Relevanz, die seit 2001 in &#8220;The Beck’s Experience&#8221; ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht hat. Ein größeres Publikum steuert Beck&#8217;s, wie auch viele andere Brauereien durch die Verbreiterung der Produktpalette an. Zur Zeit hat Beck&#8217;s 8 Sorten auf dem Markt  (Beck’s, Beck’s Gold, Beck’s Alkoholfrei, Beck’s Green Lemon, Beck’s Chilled Orange, Beck’s Green Lemon Alkoholfrei und Beck’s Ice)  für den europäischen Markt plus 5 Marken (Beck’s Premier light, Beck’s Dark, Beck’s Vier, Beck’s Oktoberfest und St. Pauli Girl Bier), die ausschließlich für den Export bestimmt sind. Das Lancieren derart vieler Produkte vergrößert die Präsenz am Markt und spricht eine deutlich breitere Kundschaft an. Die Gefahr ist eine Verwässerung der Marke und der Verlust des Markenimages.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="font-size: 1.17em;">Back to the Roots</h3>
<p>Gegen diese Entwicklung stellen sich die Kampagnen von<span> </span><a href="http://gezapftes.de/werbekampagnen/astra-plakate/" target="_blank">Astra</a><span> </span>oder<span> </span><a href="http://gezapftes.de/werbekampagnen/pilsner-urquell-plakate/" target="_blank">Pilsner Urquell</a>. Sie stellen das Bier in den Vordergrund und provozieren durch Anti-Image-Kampagnen oder stellen das Bier selbst wieder in den Vordergrund. Pilsner Urquell konstatiert mit dem Slogan &#8220;Ohne Lime, ohne Cranberry, ohne Bullshit&#8221; die Verbundenheit zum traditionellen Getränk.</p>
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